„Der Friede sei mit euch“ – Friedensgottesdienst 2026

Der Friede sei mit euch“ unter diesem Thema stand der Wortgottesdienst am 10. Januar unter der Leitung von Diakon Franz Huth in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Dettingen. Karin Schmitt, die geistliche Beirätin des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB), hatte die Feier vorbereitet, unterstützt wurde sie beim Vorlesen von Sabine von Winzigerode.

Die Botschaft von Papst Leo zum Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Friede sei mit Euch – auf dem Weg zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“. Er will dazu anregen, die Logik von Gewalt und Krieg zu durchbrechen und Konflikte ohne Gewalt, Drohungen und Angst zu lösen. Auch wenn – wie in der Einführung von Karin Schmitt deutlich wurde – die Kriege und Konflikte weltweit Angst machen, sind wir dazu eingeladen, mit dem Gruß des auferstandenen Christus für Frieden einzutreten und nicht aufzugeben, daran zu glauben, dass Frieden möglich ist.

Am Friedenslicht von Bethlehen wurden fünf Kerzen als Friedenslichter entzündet: für Vergebung und Frieden, für Mut, für Hoffnung, für Verantwortung und für Vertrauen.

Die Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 12, 9-18) endete mit der Aufforderung: „Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!“ Im Evangelium nach Johannes 20,19-22 ging es um den Gruß „Frieden sei mit euch!“, den Jesus an die verängstigen Jünger hinter verschlossenen Türen richtete, und deren Entsendung.

Diakon Huth griff in seinen Auslegungen diese Angst und dieses Zurückziehen vor Gefahren auf und wies darauf hin, dass Jesus Mut macht, trotzdem aufzubrechen und den Frieden in die Welt zu tragen. Daran können wir uns auch heute halten, mit Vertrauen die nächsten Schritte gehen und dort, wo es uns möglich ist, für den Frieden einzutreten.

Mit dem Ökumenischen Friedensgebet, von Schwester Marie aus Madagaskar verfasst, dem anschließenden Schlussgebet und dem Segen von Diakon Huth endete der Wortgottesdienst.

Musikalisch verstärkt wurde der Wortgottesdienst wieder von der Band „Die Spurensucher“. (Gitarre: Günter Pfeufer; Saxophon: Simone Wissel; Querflöte: Sabrina Schiller; Gesang: Tina und Jochen Scherer, Daniela Kriks; Technik: Birgit Pfeufer). Texte und Musik trugen dazu bei, dass die Gläubigen mit Gottvertrauen auf das neue Jahr blicken können.

Waltraud Ott