„Der Friede sei mit euch“ unter diesem Thema stand der Wortgottesdienst am 10. Januar unter der Leitung von Diakon Franz Huth in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Dettingen. Karin Schmitt, die geistliche Beirätin des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB), hatte die Feier vorbereitet, unterstützt wurde sie beim Vorlesen von Sabine von Winzigerode.
Die Botschaft von Papst Leo zum Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Friede sei mit Euch – auf dem Weg zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“. Er will dazu anregen, die Logik von Gewalt und Krieg zu durchbrechen und Konflikte ohne Gewalt, Drohungen und Angst zu lösen. Auch wenn – wie in der Einführung von Karin Schmitt deutlich wurde – die Kriege und Konflikte weltweit Angst machen, sind wir dazu eingeladen, mit dem Gruß des auferstandenen Christus für Frieden einzutreten und nicht aufzugeben, daran zu glauben, dass Frieden möglich ist.
Am Friedenslicht von Bethlehen wurden fünf Kerzen als Friedenslichter entzündet: für Vergebung und Frieden, für Mut, für Hoffnung, für Verantwortung und für Vertrauen.
Die Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 12, 9-18) endete mit der Aufforderung: „Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!“ Im Evangelium nach Johannes 20,19-22 ging es um den Gruß „Frieden sei mit euch!“, den Jesus an die verängstigen Jünger hinter verschlossenen Türen richtete, und deren Entsendung.
Diakon Huth griff in seinen Auslegungen diese Angst und dieses Zurückziehen vor Gefahren auf und wies darauf hin, dass Jesus Mut macht, trotzdem aufzubrechen und den Frieden in die Welt zu tragen. Daran können wir uns auch heute halten, mit Vertrauen die nächsten Schritte gehen und dort, wo es uns möglich ist, für den Frieden einzutreten.
Mit dem Ökumenischen Friedensgebet, von Schwester Marie aus Madagaskar verfasst, dem anschließenden Schlussgebet und dem Segen von Diakon Huth endete der Wortgottesdienst.
Musikalisch verstärkt wurde der Wortgottesdienst wieder von der Band „Die Spurensucher“. (Gitarre: Günter Pfeufer; Saxophon: Simone Wissel; Querflöte: Sabrina Schiller; Gesang: Tina und Jochen Scherer, Daniela Kriks; Technik: Birgit Pfeufer). Texte und Musik trugen dazu bei, dass die Gläubigen mit Gottvertrauen auf das neue Jahr blicken können.
Waltraud Ott












Gut besucht war die Gottesdienstfeier des Frauenbundes Dettingen (KDFB) im November zu Ehren der Hl. Elisabeth in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Elke Hofmann, unsere Gottesdienstbeauftragte, leitete die Feier und hatte als Schwerpunkt dafür „Elisabeth, Hoffnungsbringerin für die Armen“ gewählt und danach ihre Texte gerichtet. Unterstützt wurde sie dabei von Karin Schmitt, der geistlichen Beirätin des KDFB. Der fünf verstorbenen Mitglieder des Jahres wurde mit Bildern gedacht und die 1. Vorsitzende Uschi Stenger erinnerte in kurzen Rückblicken an ihre Wirken für unsere Gemeinschaft.

















Etwas irritiert schauten die Besucher der Besinnungsandacht zur Schöpfungszeit des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KdfB) schon, als sie die St. Hippolyt-Kirche betraten und sie mit lautem Gegacker, Muhen und sonstigen Tierlauten begrüßt wurden. Die Anspannung löste sich, als unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt die Anwesenden begrüßte und das Thema „Gott, du hilfst Menschen und

Zu einem „Weg der Besinnung“ durch die Hörsteiner Weinberge hatte der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) Ende Mai eingeladen. Unsere Geistliche Beirätin Karin Schmitt und unsere Gottesdienstbeauftragte Elke Hofmann hatten diesen Glaubensweg vorbereitet.
Am Wegkreuz folgte der erste Impuls zum HÖREN: In den Texten, die Doris Lindner vorlas, drehte sich alles ums Wahrnehmen der Umgebung durch das Gehör. „Ich bin ganz Ohr“ sagen wir, doch wann sind wir es wirklich bewusst? Darüber konnten wir uns Gedanken machen und bei geschlossenen Augen die unmittelbare Umgebung mit ihren Geräuschen auf uns einwirken lassen. Eine kurze Lesung aus der Bibel rundete diese Station ab.
Dort war der Impuls auf das FÜHLEN ausgerichtet. Damit ist nicht nur das Tasten mit den Händen gemeint, sondern auch Berührungen der Haut, die jeweils anders reagiert auf Weiches, Heißes, Stechendes. Genauso lösen eine Umarmung, ein Händehalten, ein Schulterklopfen Empfindungen in uns aus, die für unser Dasein wichtig sind. Um den Tastsinn zu stärken wurden Beutel verteilt, in denen Dinge des Alltags erfühlt werden konnten. Die Lesung vom Berühren des Aussätzigen durch Jesu beendete dies Rast.
Bei der letzten Station ging es ums SCHMECKEN: Etwas auf der Zunge zergehen lassen, ist immer mit Genuss verbunden, sei es Schokolade, eine Lieblingsspeise oder ein Schluck Wein. Fällt der Geschmackssinn durch Krankheit aus, dann wird uns bewusst, wie wichtig er für unser Wohlbefinden ist. Dies konnten wir dann testen: Es wurden Brotscheiben gereicht, die wir mit verschiedenen Ölen beträufelten oder mit Salz oder Kräutern bestreuten und mit Genuss aßen.
Wie in den vergangenen Jahren hatte der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) wieder in die „Alte“ Kirche St. Hippolyt zur Maiandacht eingeladen und viele Gläubige waren gekommen. Schon vom Eingang her war zu sehen, wie schön hergerichtet der Altarraum mit Marienstatue, Kerzen und Blumenschmuck war.
Protokoll St. Peter und Paul Karlstein-Dettingen