Bilder und Berichte

WELTGEBETSTAG 2024 – PALÄSTINA „… DURCH DES BAND DES FRIEDENS …“

Ein Gebet wandert 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Menschen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander – das ist die Idee des Weltgebetstags.

Die Christinnen des palästinensischen Weltgebetstags-Komitees wurden schon 2017 auf einer Konferenz in Brasilien ausgewählt die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag im Jahr 2024 vorzubereiten.
Nach dem schrecklichen Geschehen am 7. Oktober letzten Jahres und den daraus entstandenen und sich immer mehr zuspitzenden kriegerischen Auseinandersetzungen in Israel und dem Gaza-Streifen waren wir sehr aufgewühlt und verunsichert ob und wie wir den Weltgebetstag in diesem Jahr feiern können. Aber wir haben beschlossen, wir wollen die palästinensischen Frauen zu Wort kommen lassen – wie wir das in jedem Jahr den Frauen zubilligen, die ihr Anliegen für den Weltgebetstag in Worte und Lieder gefasst haben.

Und so stand der Gottesdienst am 1. März in der Kirche St. Bonifatius und das anschließende gemütliche Beisammensein unter dem Gruß: Salaam! – Friede sei mit euch!

Zu Beginn wurden zur Einordnung einige Landinformationen weitergegeben, die ein Palästina vorstellten, dessen Zukunft ungewisser ist denn je. Zusammen mit etwa 70 Gottesdienst-besucherinnen und -besuchern hörten wir die Anliegen der palästinensischen Frauen und beteten: „Wir wollen einander in Liebe ertragen, bis Gottes Gerechtigkeit und Frieden die ganze Welt erfüllen.“

Musikalisch wurde der Gottesdienst wieder von einer Projektband mit Chor gestaltet, die sich voller Energie für den Gottesdienst zusammenfand und auf hohem Niveau die ausgewählten und fremden Lieder darbot. Inzwischen wird die Band auch sehr professionell von einem jungen Mann mit Technik unterstützt.

Abgerundet wurde die Weltgebetstagsfeier mit einer Einladung zu einem landestypischen Büfett ins Pfarrheim St. Bonifatius, der zusammen mit dem Team und der Band etwa 75 Personen gefolgt sind. Das Vorbereitungsteam und viele weitere fleißige Hände hatten pikante und süße Speisen vorbereitet, die uns alle kulinarisch in arabische Gefilde entführten.

Viele Hände halfen beim Aufräumen und so konnten wir alle wunderbar gesättigt und zufrieden den Abend beschließen.

Anfang März im nächsten Jahr freuen wir uns wieder auf den Weltgebetstag, der von Christinnen von den Cookinseln vorbereitet wird und unter dem Motto „I Made You Wonderful“ steht.

Elke Hofmann für das ökumenische Vorbereitungsteam

 

P.S.: Der Erlös aus diesem Abend in Höhe 747,50€ wurde von uns auf das Konto des Weltgebetstages überwiesen. werden.

Fastenaktion „Solibrot“ in Karlstein

Seit 2013 engagieren sich zahlreiche Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) für die jährliche Solibrot-Aktion, initiiert von Misereor unter dem Motto „Backen. Teilen. Gutes tun.“ Durch den Verkauf von über vielen Hunderttausend Solibroten konnten bisher insgesamt über 909.000 Euro für Misereor-Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Auch wir vom Frauenbund Dettingen unterstützen seit dieser Zeit die Solibrot-Aktion. Wir backen zwar das Brot nicht selbst, aber wir haben drei Geschäfte aus Dettingen an unser Seite, die uns bei dieser Aktion unterstützen. Unsere Partner vor Ort sind die Bäckerei Fischbach, das Kaufhaus „Gelbe Rübe“ und die neue „Dettinger Bäckerei“ in der Hahnenkammstraße. Der Frauenbund Großwelzheim beteiligt sich hierbei ebenfalls mit der Bäckerei Schatz. Der Gedanke ist, sich solidarisch mit den Armen der Welt zu zeigen, indem Sie jeweils beim Kauf eines Brotes einen kleinen Beitrag in die bereitstehende Sammelbox werfen.

KDFB und MISEREOR haben für 2024 insgesamt sechs Projekte ausgesucht, die mit der Solibrot-Aktion unterstützt werden:

  • Indien: Hilfe für Witwen und ihre Kinder
  • Kambodscha: Mitten im Leben: Kinder und Jugendliche mit Behinderung
  • Kolumbien/Bolivien: Frauenrechte – Menschenrechte
  • Mali: Genitalverstümmelung stoppen!
  • Syrien/Irak/Libanon: Flüchtlingsarbeit im Nahen Osten
  • Timor Leste: Frauen stärken für mehr Entwicklung

Mit einem kleinen Beitrag können Sie beim Brotkaufen Gutes tun und sich solidarisch mit den Ärmsten der Armen zeigen .

Erst Schlemmen, dann Feiern Weiberfastnacht in Dettingen mit viel Power

Der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) hatte wieder zu seinem Närrischen Frühstück eingeladen und 120 bunt kostümierte Frauen waren ins Pfarrheim gekommen, um zu feiern. Gut gelaunt betraten die Närrinnen den Saal, den der Gesangverein „Liederblüte“ bereits toll dekoriert hatte.

Das Frühstücksbüffet war aufgebaut und bot wieder vom bestens eingespielten Küchenteam unter der Leitung von Karin Würtenberger eine vielfältige Auswahl – wie manche Frau meinte: „Das hat fünf Sterne verdient!“ Und so stürzten sich die Frauen auf das Büffet und probierten sich durch die Aufstriche, Wurst- und Käseplatten und vieles mehr, um danach mit Kuchen und Kräppel abzuschließen.

Kurz war die diesjährige Fünfte Jahreszeit, trotzdem hatte Uschi Stenger, die Vorsitzende des KDFB, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Singarellas begannen mit selbstg edichteten Liedern, die gerne mitgesungen wurden. Für viele Lacher sorgte Sabine Sittinger als „Fußbodenkosmetikerin“, die Lebensweisheiten aus ihrem Alltag zum Besten gab. Brigitte Junker und Marianne Elter spielten ein altes Ehepaar mit ihren Nöten um das wechselhafte Wetter und dem Mitnehmen oder Nichtmitnehmen des Regenschirms.

Ins Kino entführte ein wortloser Sketch, bei dem das Mienenspiel von Astrid Möllenbeck, Doris Deck, Manuela Mali, Waltraud Ott und Martina Pistner alles an Emotionen widerspiegelte und alle Frauen auch ohne Worte wussten, was sich abspielte.

Anschließend führte Uschi Stenger durch die Sendung „Schatzebobbes – heute wird du mein“, in der eine reifere Jungfrau (Susanne Reubold) auf Partnersuche geht. Vier Herren mit sehr unterschiedlichem Erscheinungsbild und Charakter, gespielt von Marianne Elter, Brigitte Trageser, Doris Lindner und Brigitte Junker standen als Kandidaten bereit – allerdings führte die Suche nicht zum Erfolg. Es machte dem Publikum hörbar Spaß, dem Spiel zu folgen.

Anschließend animierte Uschi Stenger die Frauen zum Mitmachen beim fiktiven Frauenbundausflug. Damit brachte sie den Saal in Bewegung, denn immer wieder musste jemand anders aufstehen.

Ihre Wunschberufe zeigten die Powerfrauen (Marianne Elter, Brigitte Junker, Doris Lindner, Waltraud Ott, Martina Pistner, Susanne Reubold, Sabine Sittinger und Brigitte Trageser) im dem Sketch „Wenn ich nicht auf der Bühne wäre…“ Dabei mussten die Akteurinnen genau schauen, dass das Timing stimmt, um die Partnerin nicht zu verletzen.

Als krönender Abschluss erschienen dann noch Frau Schussel und Frau Meckermann (Doris Lindner und Uschi Stenger) als Engel und Teufel, die das Geschehen in Karlstein kritisch beleuchteten. Sei es die immer noch stark befahrene B8, sei es der Fachkräftemangel in der Kirche, sei es der ausufernde Gebrauch von englischen Begriffen im Mitteilungsblatt, sei es das Gendern – selbst auf der Frauenbund-homepage: Über alles konnte das Duo lästern – und fand viel Applaus im Publikum.

Damit endete ein sehr gelungener Vormittag – dank aller Engagierten im Hintergrund!

 

Waltraud Ott

Bilder von den Auftritten

 

Bilder vom morgendlichen Geschehen

Friedensgottesdienst 2024: KI und Frieden

Anfang Januar fand der Weltfriedensgottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Mariusz Kowalski in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Dettingen statt. Karin Schmitt, die geistliche Beirätin des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB), hatte die Messfeier vorbereitet, die Texte wurden dann wechselseitig von KDFB-Frauen vorgetragen.

Die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz und Frieden“. Papst Franziskus rät, abzuwägen, wo Nutzen und Gefahren der neuen Technologien gerade auch für den Frieden liegen.

Zur Verstärkung wurden nach der thematischen Einführung fünf Kerzen als Friedenslichter entzündet, die für Frieden, Mut, Hoffnung, Verantwortung und Vertrauen standen.

Um Frieden und Wachsamkeit ging es auch im Paulus-Brief 1Thess5, der als Rat an die Gemeinde gab: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ Diese Mahnung hat gerade auch in unserer schnelllebigen Zeit seine Gültigkeit, worauf in den Gedanken zur Lesung ausführlich eingegangen wurde: Bei aller Offenheit für die Entwicklung der KI-Technologien, die auf vielen Gebieten Gutes bewirken könne, müsse auch wachsam geschaut werden, wo Schädliches für die Menschen entstehen würde. Nicht angstvoll alles ablehnen, sondern Neues wagen und nutzen – aber dabei kritisch sein und die Risiken erkennen. Denn: „Prüft alles und behaltet das Gute!“

Waltraud Ott

Foto-Demo des KDFB Dettingen am Equal Pay Day – Thema: Lohngerechtigkeit für Frauen

Haben Sie sich schon mal überlegt nach welchen Kriterien Ihr Job bezahlt wird?

Wir vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) fordern seit Jahren gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit. Anlässlich des Equal Pay Day wollen wir vom KDFB Dettingen mit unserer Foto-Demo darauf aufmerksam machen, dass immer noch eine große Lohnlücke zwischen den Geschlechtern besteht.

Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der darauf aufmerksam macht, dass Frauen weltweit überall weniger verdienen als Männer. Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage unentgeltlich. Der Equal Pay Day 2025 findet deshalb am 7. März statt.

Die diesjährige weltweite Equal Pay Day Kampagne stand in Deutschlanf unter dem Motto: „Weil es sich lohnt – Entgelttransparenz jetzt!“. Es wird bemängelt, dass wegen mangelnder Transparenz Lohnunterschiede und Entgeltdiskriminierungen oft unbemerkt bleiben.

Lt. einer Dokumentation des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. soll bis 2026 die europäische Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Danach sollen Unternehmen zukünftig definieren und klar kommunizieren, nach welchen Kriterien sie bezahlen. Das ist eine grundlegende Voraussetzung für die Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern und ein wichtiger Schritt zum equl pay (gleicher Bezahlung).

Weitere Informationen über den Equal Pay Day finden Sie unter www.equalpayday.de

 

Ursula Stenger