KDFB Dettingen spendet 1.000 € für den Erhalt des Pfarrheims
Geldübergabe des KDFB Dettingen an die Pfarrei Dettingen
Im November konnte der Katholische Frauenbund Dettingen durch den Verkauf der selbst verzierten Osterkerzen und der Kräutersträußchen zu Maria Himmelfahrt wieder eine Spende von 1.000 € an den Kirchenpfleger der Pfarrei Dettingen, Erich Trageser, übergeben.
Dieser Betrag soll für den Unterhalt des Pfarrheims „St. Peter und Paul“ verwendet werden.
Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer*innen des KDFB Dettingen, die dies ermöglicht haben.
(Bild von links: Ute Merget, Uschi Stenger, Erich Trageser, Doris Lindner, Bärbel Oster, Gertrud Ewald, Resel Herzog – Foto: Gerhard Faller)
Frauenfrühstück mit Vortrag „Jeder Tag ist ein Geschenk“
Ein selbstgemachtes Geschenk war der Vormittag für die 90 Frauen, die sich zum Frühstück mit anschließendem Vortrag des Frauenbunds Dettingen (KDFB) angemeldet hatten.
Im Pfarrsaal waren die Tische schön eingedeckt und es erwartete die Gäste ein exquisites Buffet, das vom Küchenteam rund um Karin Würtenberger vorbereitet worden war: Auf appetitlich hergerichteten Platten konnte zwischen Wurst, Käse, Lachs und Lachsrollen gewählt werden. Zwischendurch schmeckte ein Blätterteighäppchen – und dann lockten die vielen selbstgemachten Aufstriche, die sowohl mit Gemüsesticks oder Brot und Brötchen probiert wurden, immer wieder zu einem weiteren Gang ans Buffet. Abgerundet wurde das Frühstück mit Obstsalat und Quark oder einem Stück Kuchen.
Danach wurde der Referentin Renate Förster aus Gerolzhofen, die auch Gesundheitsberaterin, Autorin und Klangpädagogin ist, ein Ständchen zu ihrem runden Geburtstag gebracht. Kaum war der letzte Ton verklungen, stieg sie auch schon in ihren Vortrag ein. Munter und bewusst zu leben, ist sicherlich ein Grund für die übersprühende Lebendigkeit von Renate Förster, die sogleich im Raum spürbar wurde. Anekdoten und Begebenheiten aus ihrem Alltag gaben Beispiele für ihre Sichtweise auf jeden neuen Tag, aufgelockert durch Dehnübungen mit gemeinsamen Gesang, Klangschalenmeditationen sowie Lachyoga. Verstand und Seele in Einklang zu bringen, dankbar jeden Tag neu beginnen und in scheinbaren eigenen Mängeln auch das Positive zu sehen, war ihr Ratschlag für uns: Lebe jetzt und warte nicht auf später, denn das Leben ist so kurz. Mit einem Lächeln dem Tag trotzen, egal was er bringt, setzt ungeahnte Energien frei. Diese Energie führt Renate Förster jetzt sogar bis in die Sternstunden-Gala des BR am 12.12.25, wofür sie um Spenden bat.
Gestärkt durch ein wunderbares Frühstück und gestärkt durch neuen Einsichten auf das Geschenk eines jeden Tags endete ein vergnüglicher Vormittag und ließ die Gäste lächelnd nach Hause gehen.
Waltraud Ott
Besinnungsandacht des KdfB zur Schöpfungszeit
Etwas irritiert schauten die Besucher der Besinnungsandacht zur Schöpfungszeit des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KdfB) schon, als sie die St. Hippolyt-Kirche betraten und sie mit lautem Gegacker, Muhen und sonstigen Tierlauten begrüßt wurden. Die Anspannung löste sich, als unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt die Anwesenden begrüßte und das Thema „Gott, du hilfst Menschen und Tieren“ aus dem Psalm 36,7 vorstellte.
Sie lud uns ein, eine halbe Stunde Zeit zu nehmen, zur Ruhe zu kommen und uns Gedanken zu unserem Verhältnis zur Schöpfung zu machen. Wir sollten nicht nur auf die Menschen schauen, sondern auf alle Lebewesen, die mit uns auf der Erde leben und deshalb auch besonders unser Verhältnis zu Tieren in den Blick nehmen.
In verschiedenen Impulsen der Andacht wurde uns Teilnehmern bewusst, dass viele Tiere durch Umweltzerstörung, Massentierhaltung und die Gleichgültigkeit der Menschen in Not geraten, dass aber auch unsere Lebensführung einen direkten Einfluss auf unsere Umwelt und alle ihre Geschöpfe hat.
Wir Menschen sind nicht die Eigentümer dieser Welt, sondern sie wurde uns nur anvertraut. Doch oft werden die Kräfte der Schöpfung für unsere eigenen Interessen verbraucht. Durch Egoismus, übertriebenen Luxus und jede Art der Verschwendung, aber auch oft durch Gedankenlosigkeit und Leichtsinn belasten wir die Natur immer mehr.
Zum Abschluss sprachen wir ein gemeinsames Gebet aus der orthodoxen Tradition für Mensch und Tier.
Nach der Andacht blieb Zeit für ein Gespräch und wer wollte, konnte von den mitgebrachten, selbstgemachten Himbeer- und Kräuterlikören probieren.
Uschi Stenger
Spende von 1.900 € für den Erhalt des Pfarrheims Dettingen
Auch in diesem Jahr organisierte der Katholische Frauenbund Dettingen mit Unterstützung des „Weltladens Karlstein“, der Katholischen Öffentlichen Bücherei sowie einigen Mitgliedern der Pfarrgemeinde das alternative Pfarrfest „Rund um’s Pfarrheim – Für das Pfarrheim“ in Karlstein/Dettingen.
Eine Abordnung des „Rund um’s Pfarrheim Teams“ überreichte den Erlös aus dieser Veranstaltung an Herrn Pfarrer Sierpien. Der Betrag von aufgerundet 1.900 € soll von der Kirchenverwaltung für den Erhalt des Pfarrheims „St. Peter und Paul“ in Dettingen verwendet werden.
Herzlichen Dank an alle Helfer*innen und Besucher*innen der Veranstaltung durch die diese Spende erst möglich war. Übrigens – im nachfolgenden Artikel „Rund um’s Pfarrheim….“ finden Sie Fotos von unserem alternativen Pfarrfest.
„Rund um’s Pfarrheim – Für das Pfarrheim“ – Gemeinsam Einsatz für die Gemeinschaft
„Rund um’s Pfarrheim – Für das Pfarrheim“ hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB) wieder am 13. Juli eingeladen. Unterstützung erhielten der KDFB dabei vom Eine-Welt-Verein und der katholischen Bücherei (KÖB), die auch im Pfarrheim ihre Räumlichkeiten haben, sowie von engagierten Mitgliedern der Pfarrei.
Anlässlich der 1050Jahr-Feier Dettingen und der 50Jahr-Feier Karlstein begann der Sonntag mit einem ökumenischen Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche, dem Pfarrer Krzysztof Sierpien und Pfarrer Christian Riewald vorstanden. Dominike Trageser an der Orgel, Johannes Würmseer an der Piccolo-Trompete und die Solistin Anna Lucia Leone trugen zu der festlichen Ausgestaltung der Wortgottesfeier maßgeblich bei.
Danach war zum Frühschoppen im Pfarrsaal sowie im Innenhof zwischen Kirche und Pfarrheim eingeladen worden. Für die Weißwürste mit Laugenzopf und das Käsetrio war wegen der besseren Planung um Vorbestellung gebeten worden, aber auch kurzentschlossene Gäste mussten nicht hungrig bleiben. Sowohl unter den Pavillons im Hof als auch im Pfarrsaal wurde die Gelegenheit zu Gesprächen mit Freunden und Bekannten lebhaft genutzt.
Nach dem herzhaften Frühschoppen lockte die Kuchentheke im Pfarrsaal mit insgesamt 33 Torten und Kuchen, alle von Mitgliedern aus der Pfarrei gebacken und gestiftet. Bei einem Pott Kaffee probierten die Gäste die verschiedensten Kuchen und genossen die entspannte Atmosphäre am Nachmittag; auch zum Mitnehmen wurden viele Tortenstücke eingepackt.
Wer noch etwas zum Lesen in der Sommerzeit suchte, konnte beim Bücherflohmarkt der KÖB nach neuer Lektüre stöbern und im Eine-Welt-Laden konnten fair gehandelte Produkte erstanden werden.
Am späten Nachmittag endete die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Aufräumen durch die Aktiven von KDFB, Eine-Welt-Laden, KÖB und Mitgliedern der Pfarrei. Durch die vielen Mitstreiter hielt sich der Arbeitsaufwand für den Einzelnen in Grenzen. „Rund ums Pfarrheim – für das Pfarrheim“ war wieder eine runde Sache und der Erlös aus Spenden, Essen- und Kuchenverkauf dient ausschließlich dessen Erhalt.
Einen herzlichen Dankeschön sagen wir allen, die geholfen haben: tatkräftig beim Auf- und Abbau, in der Küche, beim Verkauf oder mit einem Kuchen oder einer Spende. Bei den Gästen bedanken wir uns für den regen Besuch und die vielen anregenden Gespräche.
Waltraud Ott
Vielen Dank an das Helferteam – leider fehlen einige unserer fleißigen Helfer*innen auf diesem Bild –
auch an diese ein herzlichenes Dankeschön vom KDFB Vorstandsteam.
Besuch in der mittelalterlichen Stadt Limburg – Jahresausflug 2025 des KDFB Dettingen
In diesem Jahr hatte der Frauenbund Dettingen zu einem Ausflug in die mittelalterliche Stadt Limburg an der Lahn eingeladen.
Bei strahlend blauem Himmel starteten Busfahrer Michael und 48 bestens gelaunte Frauen zu der Tagesreise nach Limburg. Dort angekommen erwarteten uns am Katzenturm zwei Stadtführerinnen, die uns zu einer „Stadtführung aus Frauensicht“ abholten. Aufgeteilt in zwei Gruppen erkundeten wir die Stadt.
In diesem Jahr gab es zum ersten Mal eine dritte Führung und zwar eine „Erlebnisführung im Sitzen“ im Café Will. Charlotte Trageser, die in diesem Jahr ihr 10jähriges Jubiläum als unsere Reiseorganisatorin hatte, führte die Teilnehmerinnen zu dem Kaffeehaus, das seit 144 Jahren seine Backtraditionen von Generation zu Generation weiterreicht.
Sicher waren die einzelnen Führungen nicht identisch, aber als Wesentliches wäre über Limburg folgendes zu berichten: Die Stadt wurde 910 gegründet. Anfang des 13. Jahrhunderts gewann sie an Ansehen und Reichtum und wurde 1289 von einem Brand fast vollständig zerstört. 60 Jahre später wütete die Pest und forderte viele Todesopfer. Tragische Geschichtsereignisse prägen das Leben der Stadt. 1827 wurde sie Sitz eines Bischofs. Zu erwähnen wäre auch, dass das historische Limburg an der alten Handelsstraße von Köln nach Frankfurt lag, was durch die Zölle zeitweise für gute Einnahmen sorgte. Die Stadt heute, hat wenig Industrie. Die Hauptarbeitgeber sind die Diakonie und das Krankenhaus.
Zum Thema Frau berichtete die Stadtführerin, dass im Mittelalter und auch noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts die Rolle der Frau kaum von Bedeutung war. Sie hatte zu gehorchen – erst dem Vater und dann dem Ehemann. Sie sollte die Kinder gebären, im Haushalt arbeiten und den Mund halten. Die Schulbildung der Mädchen wurde nicht für notwendig erachtet, denn gemäß dem damaligen Zeitverständnis hatten Frauen ein kleineres Gehirn mit dem sie die Dinge nicht so gut erfassen konnten wie ein Mann. Frauen, die meist verwitwet waren und vor keinem Mann Rechenschaft ablegen mussten, kamen zuweilen durch Arbeit zu Geld und Ansehen. Diese wurden aber in Berichten oft als „zänkische Weiber“ dargestellt.
Besonders bemerkenswert war die wunderschöne Altstadt und ihre Fachwerkbauten mit reichen und figürlichen Schnitzereien. Limburg trug im 2. Weltkrieg kaum Schäden davon. Deshalb steht heute der ehemals ummauerte Stadtkern als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Das Ende unseres Rundganges bildete der Limburger Dom mit seinen sieben Türmen, der das Stadtbild beherrscht und überaus sehenswert ist.
Nach all diesen Eindrücken trafen wir uns alle im „Edelsäcker“ zum Mittagessen. Danach konnte jede nach ihrem Belieben durch die Stadt bummeln und den restlichen Nachmittag nach Lust und Laune verbringen. Im Bus waren wir uns alle einig, dass unsere Charlotte wieder einen tollen Ausflug organisiert hat und bedankten uns mit einem großen Applaus.
Uschi Stenger
Tolle Stimmung beim Närrischen Frühstück
Endlich war der Weiberdonnerstag da und schon ab kurz nach 8 Uhr standen bunt kostümierten Frauen vor dem Pfarrheim in Dettingen. Der Frauenbund Dettingen (KDFB) hatte wieder zu seinem Närrischen Frühstück eingeladen und bald hatten die 116 Angemeldeten einen Platz im schön dekorierten Saal gefunden.
Das Küchenteam unter der Leitung von Karin Würtenberger hatte sich wieder übertroffen und ein tolles Büffet aufgebaut mit verschiedensten Aufstrichen, Wurst- und Käseplatten, Süßem und Herzhaftem, so dass ungeduldig auf die Eröffnung gewartet wurde.
Doch vorher schlurfte eine erschöpfte Restgarde ein, die durch viele Auftritte sichtlich gelitten hatte und vor der Faschingsprinzessin Sabine, der 1., auf der Flucht war. Sie klagten ihr Leid untereinander und waren auch nicht mehr zu einem Auftritt zu bewegen, sondern wählten die Prinzessin ab, um sich dann beim Frühstück des Frauenbundes zu stärken. Dann konnte endlich das Büffet eröffnet werden.
Der närrische Teil des Vormittags begann mit gemeinsamem Singen alter Faschingslieder, angestimmt von Dorle Golombowski, Doris Lindner und Marianne Elter. Danach unterhielt Sabine Sittinger die Närrinnen mit einem Vortrag aus ihrem Leben als starke Frau und Mutter eines pubertierenden Sohnes. Wie schwierig es ist, wenn Jugend auf Alter trifft und ein ganz anderes Technikverständnis hat, zeigte das Zwiegespräch von Brigitte Junker und Martina Pistner, das sich um die Reparatur einer Schreibmaschine drehte.
Dorle Golombowski brachte die Frauen mit einen Sketch über das „Wesen des Mannes“ zum Lachen bevor die Powerfrauen des KDFB als Schweine verkleidet einmarschieren und mit einem einstudierten Tanz begeisterten. Im Anschluss daran traten als Überraschungsgäste Gertrud Hufgard und Hanne Krischeu als Operndiven auf, die mit ihrer Interpretation von Schubertliedern für viel Gelächter sorgten.
Wie gewohnt spitzzüngig ließen Uschi Stenger als Frau Meckermann und Doris Lindner als Frau Schussel das vergangene Jahr reflektieren. Egal ob Schilderwald in der Gemeinde oder Erlebnisse um die Pfarrei und den Frauenbund: Über alles konnten die Beiden lästern und ihre Meinung kundtun. Mit lang anhaltendem Applaus wurde ihr Vortrag bedacht.
Abschießend kamen alle Aktiven nach vorne und erhielten jeweils mit einer kleinen Flasche Sekt als Dankeschön. Bei den Gruppenauftritten der Powerfrauen wirkten in wechselnden Besetzungen mit: Edeltraud Berner, Marianne Elter, Kay Fuchs, Brigitte Junker, Doris Lindner, Manuela Mali, Ute Merget, Astrid Möllenbeck, Waltraud Ott, Karin Peters, Martina Pistner, Susanne Reubold, Sabine Sittinger, Uschi Stenger, Brigitte Trageser und Linde Weigand. Auch den fleißigen Frauen aus der Küche wurde gedankt; neben Karin Würtenberger waren das Ulrike Ehinger, Gertrud Ewald, Elke Hofmann, Gudrun Reinfurth, Brigitte Riedel, Elsa Saul und Charlotte Trageser und Dorle Golombowski als Vorsängerin.
Nicht nur den Besucherinnen, auch den Mitwirkenden hat es wieder Spaß gemacht und alle freuen sich schon auf das närrisches Frühstück in 2026.
Waltraud Ott
Weitere Bilder:
Beten für den Frieden
Der Weltfriedenstag wird in der Katholischen Kirche seit 1967 an Neujahr begangen. In diesem Jahr hat der Vatikan das Thema: „Vergib uns unsere Schuld, schenke uns deinen Frieden“ gewählt. Lt. Pressemeldung appelliert Papst Franziskus in seiner Botschaft an die Verantwortung der Staaten, aber auch eines jeden Einzelnen, sich für eine gerechtere und friedvollere Welt einzusetzen. Es gehe darum, dem „Schrei der bedrohten Menschheit“ Gehör zu schenken, der von der „Ausbeutung der Erde“ und der „Unterdrückung unserer Nächsten“ herrühre. Die gravierenden Zustände dürften niemanden unberührt lassen und erforderten einen dringenden Haltungswandel.“
Auch wir vom Katholischen Frauenbund Dettingen setzen uns für eine gerechtere und friedvolle Welt ein und gestalten seit über 15 Jahren den Weltfriedensgottes-dienst im Januar. Federführend ist unsere Geistliche Beirätin, Karin Schmitt, die alle Texte zusammenstellt. Die Band „Die Spurensucher“ hatte in diesem Jahr zum ersten Mal zur Freude der Gottesdienstbesucher die musikalische Leitung übernommen. (Gitarre: Günter Pfeufer; Saxophon: Simone Wissel; Querflöte: Beatrix Proske; Gesang: Tina und Jochen Scherer, Daniela Kriks; Technik: Birgit Pfeufer)
Pfarrer Sierpien eröffnete die Messfeier mit den Worten: Papst Franziskus hat an Weihnachten die Heilige Pforte im Petersdom durchschritten und damit das Heilige Jahr 2025 offiziell eröffnet. Dieses steht unter der Überschrift „Pilger der Hoffnung und für den Frieden“. Möge dieser Gottesdienst uns alle inspirieren und uns ermutigen, als Friedensstifter in unserer Welt zu wirken.“
Zur Einführung sagte Karin Schmitt, dass die Bitte um den Frieden immer auch die Bitte um Vergebung von Schuld einschließt. Es liegt in unserer Verantwortung, auf unser Handeln zu schauen und zu reflektieren, ob wir auch dem Frieden auf unserer Erde dienen. Nun wurden an dem Friedenslicht von Bethlehem „Hoffnungslichter“ angezündet und dabei um Vergebung und Frieden, Mut, Hoffnung, Verantwortung und Vertrauen gebetet.
In seiner Predigt lenkte Pfarrer Sierpien unseren Augenmerk darauf, dass Gottes Friede etwas völlig anderes ist als der Frieden, den wir zu kennen glauben. Die Grundbedeutung des hebräischen Wortes „Schalom“ für Frieden ist weitgespannt. Sie meint Wohlergehen, glückliche Verhältnisse, Freude, Heilsein des Menschen und der ganzen Welt. Es geht um einen Zustand ohne Krieg und Feindschaft und in Gerechtigkeit.
Nach der Kommunion lud Karin Schmitt zu einem Kerzenritual ein, um ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung zu setzen. Die Lektorinnen Doris Lindner, Sabine von Wintzigerode und Karin Würtenberger brachten das Licht zu den Gottesdienstbesuchern. Diese entzündeten daran ihre Friedenslichter, die sie beim Eintritt in die Kirche erhalten hatten.
Zum Abschluss entließ Pfarrer Sierpien die Gläubigen mit den Segensworten: „Gott, gibt uns deinen Frieden – und gib der ganzen Welt deinen Frieden. Amen“
Ursula Stenger
Adventsfeier des KDFB Dettingen – Auf Sternensuche im Advent
Anfang Dezember hatte der Katholische Frauenbund (KDFB) zu seiner Adventsfeier ins Pfarrheim in Dettingen eingeladen und über 40 Frauen waren gekommen. Der kleine Saal war von Karin Würtenberger und Helferinnen weihnachtlich geschmückt worden, Kerzen brannten und auf jedem Platz lag ein goldfarbener Stern bereit.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Uschi Stenger und dem Singen erster Adventslieder lud unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt in ihrer Besinnung „Den Stern suchen“ dazu ein, sich wie die Sternendeuter aufzumachen, dem besonders hellen Stern zu folgen, ihn unbeirrt zu suchen und in der Krippe zu finden.
Weitere Lieder wurden gesungen, was durch die musikalische Unterstützung auf der Gitarre von Ute Merget leichter und besser gelang.
Wie im letzten Jahr hatte Uschi Stenger auch wieder einen Sketch für „Radio Glockenklang“ geschrieben: Die Reporterin (Karin Schmitt) interviewte fünf vorweihnachtlich geschädigte Frauen, die sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammenschlossen haben und ihr Leid klagten. Es wirkten mit: Uschi Stenger als Frau Dekor, Karin Würtenberger als Frau Praktika, Doris Lindner als Frau Lahm, Waltraud Ott als Frau Kritisch und Bärbel Oster als Frau Fromm. Aus dem Publikum meldete sich dann noch Sophia (Edeltraud Berner) mit einem guten Rat an die Gruppe.
Der Sketch sorgte für Heiterkeit bei den Anwesenden und damit ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Glühwein oder alkoholfreier Punsch und Fingerfood oder süßes Gebäck wurden gereicht und lebhafte Gespräche entwickelten sich. Zum Abschluss des Abends wurden dann nochmals ein paar Adventslieder auf der Gitarre von Ute Merget angestimmt und die Frauen sangen gerne mit.
Auch dieses Jahr konnte der KDFB wieder reichlich spenden. Insgesamt waren es 6.439 Euro, die wir an verschiedene Organisationen und Gruppen überwiesen haben: Das Müttergenesungswerk erhielt 79 Euro, jeweils 100 Euro gingen an die Deutsche Leprahilfe, die KDFB-Projekte Kisekibaha/Mbinga und „Frauen in Not“. 210 Euro gingen an die „Solibrot“-Aktion; jeweils 500 Euro erhielten das Kinderhospiz Aschaffenburg, das Hospiz Alzenau, der Förderkreis Kinderheim e.V. Aschaffenburg, Cafe Grenzenlos Aschaffenburg, Cafe Arbeit Alzenau und die KDFB-Spendenaktion für Zeltschulen im Libanon. Für den Erhalt des Pfarrheims Dettingen übergaben wir 2.850 Euro, dieser Betrag wurde durch die Aktion „Rund um’s Pfarrheim – für das Pfarrheim“ sowie durch den Verkauf von selbst verzierten Kerzen und Kräutersträußen bzw. Lavendelsäckchen erzielt.
Wir danken allen Frauen und Männern, die uns so tatkräftig unterstützen – sei es aktiv durch ihre Mithilfe bei unseren Veranstaltungen oder durch ihre großzügige Spende bei Feiern und Festen.
Waltraud Ott
Elisabethenfeier mit Ehrungen
Auch in diesem Jahr hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB) im November wieder zu einer Wortgottesfeier zu Ehren der Hl. Elisabeth in der Pfarrkirche St. Peter und Paul eingeladen. Vorbereitet und geleitet wurde diese Feier von Elke Hofmann, der Gottesdienstbeauftragten der Pfarrei, die sehr ansprechende Gebete und Lieder zum Thema gewählt hatte. Unterstützend half Karin Schmitt, die Geistliche Beirätin des KDFB, die einleitend die Gläubigen mit dem Leben und Wirken der Heiligen vertraut machte. Den Gesang der Anwesenden unterstützte an der Orgel wieder Waltrud Emge. An die beiden verstorbenen Mitglieder des Jahres erinnerte in kurzen Rückblicken die 1. Vorsitzende Uschi Stenger; sie lud auch nach Abschluss der Wortgottesfeier zum gemütlichen Beisammensein ins Pfarrheim ein.
Gerne nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und auch zum Erwerb der selbst gestalteten Kerzen des KDFB. Für das leibliche Wohl hatte wieder Karin Würtenberger gesorgt und Pizzabrötchen gebacken, die allen gut schmeckten.
Anschließend dankte Uschi Stenger allen, die sich in irgendeiner Weise im Frauenbund engagieren. Das Austragen der Monatszeitschrift, das Vorbereiten in der Küche, das Kuchenbacken, das Kerzenverzieren, Stricken und Nähen, der Spielnachmittag, das Binden der Kräutersträuße sind nur durch unsere engagierten Frauen möglich. Jede Frau könne sich je nach Fähigkeit hier einbringen und viele tun das auch!
Der Frauenbund lebt von den Frauen, die über Jahrzehnte die Gemeinschaft getragen haben und sich dort einbrachten. Für ihre Treue und ihr Engagement wurden an diesem Abend besonders geehrt und ausgezeichnet: Anneliese Heuser für ihre 50jährige Mitgliedschaft im KDFB und Karin Schmitt für ihre 25jährige Mitgliedschaft. Beide erhielten eine Anstecknadel – in Gold bzw.in Silber – und eine Urkunde der Diözese sowie ein Blumenpräsent.
Einen Jahresrückblick in Bilder zeigte anschließend eine Powerpoint-Präsentation von Ute Merget: Mit Kurztexten versehen und mit Erläuterungen ließ Ute das Jahr Revue passieren, denn sie hatte bei fast allen Veranstaltungen Fotos gemacht, die auch auf der Homepage des Frauenbundes zu sehen sind. Dort finden Sie immer die aktuellen Termine und zeigen die Vielfalt des Vereins.
Übrigens: Verzierte Weihnachtskerzen stehen in der Pfarrkirche in Dettingen und können für jeweils 6,00 Euro erworben werden.