Der „Weg des Glaubens“ des Katholischen Frauenbunds Dettingen führte Anfang Juli die Teilnehmer vom Parkplatz am „Schluchthof“ in Kleinostheim ein Stück die Rückersbacher Schlucht hinauf.
Das Motto lautete: „Zwischen Himmel und Erde – den Sommer in den 4 Elementen begrüßen“. Ursprünglicher Termin war der 26.6. gewesen, er wurde aber wegen der schier unerträglichen Hitze zu dieser Zeit um eine Woche verschoben. Nun war die Temperatur angenehm und ab und zu wehte ein leichtes Lüftchen. Der breite Forstweg, ca. 1,5 km lang, verlief fast eben, war schattig und gut zu gehen. Die kurzen Wege zwischen den 4 Stationen, nutzten die Teilnehmer*innen, über die Impulse nachzudenken oder sich mit anderen auszutauschen. Karin Schmitt, Geistliche Beirätin des KDFB und Organisatorin des Glaubensweges, trug an jedem Halt einen Impuls vor, es folgten Lesung und Gebet, vorgetragen von unserer Gottesdienstbeauftragten Elke Hofmann, und ein gemeinsames Gebet.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des KDFB, Ute Merget, stimmte Karin Schmitt in das Thema ein, und wir brachen zur ersten Station auf, die dem Element Luft gewidmet war, das für Freiheit, Leichtigkeit und Inspiration, steht und uns unsichtbar umhüllt. Atmen ist lebensnotwendig, wir wollen achtsam mit der Luft umgeben, denn ohne sie gäbe es kein Leben. Alle waren aufgerufen, beim anschließenden Körpergebet bewusst ihrem Atem nachzuspüren.
Die nächste Station befand sich an einer Weggabelung. Hier mussten wir auf Radfahrer aus beiden Richtungen achten – was bei gegenseitiger Rücksichtnahme aber gut funktionierte. Das Element Erde steht für Stabilität, Beständigkeit und Verwurzelung und gibt uns Halt und Nahrung. In einer Welt der Veränderung steht Erde“ für Geduld und Resilienz. Auch sie ist lebensnotwendig und muss geschützt werden. Eine mit Erde gefüllte Schale wurde herumgereicht – wir konnten sie sehen, riechen, anfassen.
Dann: das Feuer. Leider konnten wir wegen der Waldbrandgefahr kein Feuer entzünden und mussten uns mit einem selbstgebastelten Laternenschirm mit dem Bild eines auflodernden Feuers begnügen. Feuer wärmt, erleuchtet und verwandelt. Es symbolisiert Leidenschaft und Kreativität, doch es mahnt auch zur Vorsicht, denn unkontrolliert kann es zerstören und Schaden anrichten.
Die letzte Station war die Brücke über den kleinen Bach: Wasser fließt und passt sich an, formt Berge und schenkt Leben. Es steht für Anpassungsfähigkeit und Reinheit. Dieses Mal konnten wir das Element auch hören und schmecken. Jede/r erhielt einen Becher mitgebrachtes Wasser, das wir achtsam tranken.
Zum Abschluss sprach Karin Schmitt den Vier-Elemente-Segen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass wir einige Impulse in unseren Alltag mitnehmen werden.
Unser Dank für den gemeinsamen Weg galt Karin und Elke, die einen so schönen Weg gefunden und mit wunderbaren Worten begleitet hatten, über die es sich lohnt nachzudenken.
Angelika Rauch













