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Weg des Glaubens – „Zwischen Himmel und Erde – 4 Elemente des Sommers“

Der „Weg des Glaubens“ des Katholischen Frauenbunds Dettingen führte Anfang Juli die Teilnehmer vom Parkplatz am „Schluchthof“ in Kleinostheim ein Stück die Rückersbacher Schlucht hinauf.

Das Motto lautete: „Zwischen Himmel und Erde – den Sommer in den 4 Elementen begrüßen“. Ursprünglicher Termin war der 26.6. gewesen, er wurde aber wegen der schier unerträglichen Hitze zu dieser Zeit um eine Woche verschoben. Nun war die Temperatur angenehm und ab und zu wehte ein leichtes Lüftchen. Der breite Forstweg, ca. 1,5 km lang, verlief fast eben, war schattig und gut zu gehen. Die kurzen Wege zwischen den 4 Stationen, nutzten die Teilnehmer*innen, über die Impulse nachzudenken oder sich mit anderen auszutauschen. Karin Schmitt, Geistliche Beirätin des KDFB und Organisatorin des Glaubensweges, trug an jedem Halt einen Impuls vor, es folgten Lesung und Gebet, vorgetragen von unserer Gottesdienstbeauftragten Elke Hofmann, und ein gemeinsames Gebet.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des KDFB, Ute Merget, stimmte Karin Schmitt in das Thema ein, und wir brachen zur ersten Station auf, die dem Element Luft gewidmet war, das für Freiheit, Leichtigkeit und Inspiration, steht und uns unsichtbar umhüllt. Atmen ist lebensnotwendig, wir wollen achtsam mit der Luft umgeben, denn ohne sie gäbe es kein Leben. Alle waren aufgerufen, beim anschließenden Körpergebet bewusst ihrem Atem nachzuspüren.

Die nächste Station befand sich an einer Weggabelung. Hier mussten wir auf Radfahrer aus beiden Richtungen achten – was bei gegenseitiger Rücksichtnahme aber gut funktionierte. Das Element Erde steht für Stabilität, Beständigkeit und Verwurzelung und gibt uns Halt und Nahrung. In einer Welt der Veränderung steht Erde“ für Geduld und Resilienz. Auch sie ist lebensnotwendig und muss geschützt werden. Eine mit Erde gefüllte Schale wurde herumgereicht – wir konnten sie sehen, riechen, anfassen.

Dann: das Feuer. Leider konnten wir wegen der Waldbrandgefahr kein Feuer entzünden und mussten uns mit einem selbstgebastelten Laternenschirm mit dem Bild eines auflodernden Feuers begnügen. Feuer wärmt, erleuchtet und verwandelt. Es symbolisiert Leidenschaft und Kreativität, doch es mahnt auch zur Vorsicht, denn unkontrolliert kann es zerstören und Schaden anrichten.

Die letzte Station war die Brücke über den kleinen Bach: Wasser fließt und passt sich an, formt Berge und schenkt Leben. Es steht für Anpassungsfähigkeit und Reinheit. Dieses Mal konnten wir das Element auch hören und schmecken. Jede/r erhielt einen Becher mitgebrachtes Wasser, das wir achtsam tranken.

Zum Abschluss sprach Karin Schmitt den Vier-Elemente-Segen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass wir einige Impulse in unseren Alltag mitnehmen werden.

Unser Dank für den gemeinsamen Weg galt Karin und Elke, die einen so schönen Weg gefunden und mit wunderbaren Worten begleitet hatten, über die es sich lohnt nachzudenken.

Angelika Rauch

Ehrung von zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern des KDFB Dettingen

Am 19. Juni 2026 wurden Annette Walter und Bärbel Oster vom Landkreis Aschaffenburg für ihre langjährige Vorstandsarbeit geehrt. Leider waren beide an diesem Ehrenamtstag verhindert und so  brachte unsere 1. Vorsitzende Ute Merget die Geschenke, Ehrungsurkunden und Landkreis Ehrennadeln direkt zu unseren Mitgliedern nach Hause.

Annette Walter erhielt für 40 Jahre Vorstandsarbeit im KDFB Zweigverein Dettingen die goldene Landkreis-Ehrennadel des Landkreises Aschaffenburg und Bärbel Oster erhielt für 20 Jahre Vorstandsarbeit im KDFB Zweigverein Dettingen die silberne Landkreis-Ehrennadel des Landkreises Aschaffenburg.

 

Wir gratulieren unseren beiden verdienten Mitgliedern herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Ausflug in eine lebens- und liebenswerte Stadt mit wechselvoller Geschichte

Mitte Juni führte der diesjährige Ausflug des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB) 47 Frauen nach Speyer. Lange Gesichter gab es, als es anfing zu regnen. Der Regen blieb uns auch während des Tages erhalten, die Schirme waren nicht umsonst mitgenommen worden. Die Teilnehmerinnen konnten jedoch auch diesem Wetterwechsel etwas Positives abgewinnen und meinten: besser ab und zu ein Aprilschauer und nur 14°C als drückende Sommerhitze.

Nach dem Gruppenfoto vor dem Dom begann die Stadtführung in zwei Gruppen, geführt von „Therese“, der Frau des bayerischen Königs Ludwig I., bzw. von „Napoleon“, beide in Kostümen ihrer Zeit.

Wir erfuhren, dass Kaiser Konrad II. im 11. Jahrhundert in Speyer die größte Kirche des Abendlandes errichten wollte. Einen kurzen Regenschauer nutzten wir für eine Stippvisite im Dom – ohne Stadtführer, denn sie dürfen ihre Erklärungen nur außerhalb der Kirche abgeben. Der Brunnen vor dem Hauptportal fasst unglaubliche 1580 Liter und wurde zur Begrüßung neuer Bischöfe mit Wein gefüllt. Speyer war im Mittelalter ein bedeutender Ort: König Heinrich IV. brach von hier zum Bußgang nach Canossa auf, auch Reichstage wurden hier abgehalten.

Historische Stadtführung mit „Napoleon“

Stadtführer „Napoleon“ gab einen Abriss der wechselvollen Geschichte im Hinblick auf die oft rigide ausgeübte französische Besatzung: Die Stadt wurde zweimal von französischen Truppen besetzt und blieb bis 1814 unter französischer Verwaltung; Französisch war lange Pflichtfach an den Schulen. Wir schlenderten durch die Altstadt mit den kleinen Fachwerkhäusern und dem Kloster, in dem die heilig gesprochene Edith Stein als Lehrerin tätig gewesen war. Das Kopfsteinpflaster stellte für unsere Rollatorfahrerinnen eine wirkliche Herausforderung dar.

„Thereses“ Schwerpunkt lag auf der gemeinsamen Geschichte mit Bayern: Als Ergebnis des Wiener Kongresses fiel das Gebiet der späteren Pfalz als Ausgleich für

Historische Stadtführung mit „Therese“, der Frau des bayerischen Königs Ludwig I

das an Österreich abgetretene Salzburg an das Königreich Bayern. 1816 wurde Speyer zur Kreishauptstadt des „Rheinkreises“ und dadurch zu einer wichtigen und modernen Verwaltungsstadt. Aus dieser Zeit resultiert auch die Schreibweise „Speyer“ mit „y“.

Zum Mittagessen trafen sich alle in der „Hausbrauerei Domhof“. Das Essen wurde sehr gelobt, der Service war ausgesprochen freundlich. Für die anschließende Erkundung der Stadt auf eigene Faust wurden Stadtpläne mit Kurzbeschreibungen der wichtigsten  Sehenswürdigkeiten verteilt. Der größte Teil der Gruppe traf sich danach im Café und genoss Kaffee, Eis und leckeren Kuchen.

Voller interessanter Eindrücke traten wir die Rückfahrt an. Ute Merget bedankte sich bei Charlotte Trageser und Ulrike Ehinger für die Organisation und bei Busfahrer Michael für die sichere Fahrt. Einhellige Meinung: Es war ein gelungener Ausflug und alle haben den schönen Tag in der lebens- und liebenswerten Stadt Speyer sehr genossen.

Angelika Rauch

Pressemitteilung KDFB Würzburg – Spende für Filmprojekt „Diakonat der Frau“

Bildunterschrift:
Der KDFB Diözesanverband Würzburg unterstützt das Filmprojekt „Diakonat der Frau“ mit einer
Spende auf dem Katholik*innentag. Zu sehen v.l.n.r.: Regina Krebs (Sprecherin der Kommission
Glaube,Kirche, Eine Welt im KDFB Würzburg), Dr. Jutta Mader-Schömer (Netzwerk Diakonat), Dr. Ute
Zeilmann (Vizepräsidentin KDFB Bundesverband) und Anja Bauer (Diözesanvorsitzende KDFB
Würzburg)

Würzburg, Mai 2026

Ein starkes Zeichen für die Rolle von Frauen in der Kirche setzten die
Diözesanvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Diözesanverband
Würzburg Anja Bauer und Regina Krebs (Kommission Glaube,Kirche,Eine Welt) auf dem
diesjährigen Katholik*innentag. Im Rahmen der Großveranstaltung übergab die
Diözesanvorsitzende Anja Bauer gemeinsam mit Regina Krebs eine Spende in Höhe von 300
Euro an die Vorsitzende des Netzwerks Diakonat der Frau Dr. Jutta Mader-Schömer. Das
Geld fließt direkt in das ambitionierte Filmprojekt „Diakonat der Frau“, das bereits teilweise
erstellt ist.
Der 40-minütige Dokumentarfilm beleuchtet eine der drängendsten Fragen aktueller
kirchlicher Reformprozesse. Für das Projekt konnten bereits namhafte Persönlichkeiten
gewonnen werden. Neben Dr. Jutta Mader-Schömer wirken unter anderem der renommierte
Theologieprofessor Dr. Peter Hünermann, die Absolventin der dritten Fortbildung Diakonische
Leitungsdienste Gabriele Kuhlmann und Mitglied des ZdK Dr. Dorothea Reininger mit.
Der Film will die theologische Fundierung und die praktische Relevanz des weiblichen
Diakonats verständlich aufbereiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
„Der Katholik*innentag in Würzburg war der perfekte Ort für diese Spendenübergabe. Hier
wurde über die Zukunft unserer Kirche diskutiert – und dieses Filmprojekt liefert dazu einen
unschätzbaren, fundierten Beitrag, den wir als Frauenbund aus voller Überzeugung
unterstützen“, betonten die Vertreterinnen des KDFB Würzburg bei der Spendenübergabe.
Finanzierung über Spenden – Jede Unterstützung zählt.
Das Filmprojekt befindet sich aktuell in einer intensiven Finanzierungsphase. Um die
aufwendige Produktion, den Schnitt und die finale Fertigstellung des Films zu sichern, sind
die Organisator*innen auf weitere Unterstützung angewiesen.
Weitere Informationen zum Fortschritt der Dokumentation, sowie Details zum Spendenkonto
finden Interessierte unter https://www.gofundme.com/f/film-zum-diakonat-der-frau

Regina Krebs

Sprecherin der Kommission Glaube, Kirche, Eine Welt, KDFB DV Würzburg e.V.

Katholischer Deutscher Frauenbund
Diözesanverband Würzburg e.V. · Ottostr. 1 · 97070 Würzburg · Tel. 0931 386 65 341 · Fax 0931 386 65 349
frauenbund@bistum-wuerzburg.de · www.frauenbund-wuerzburg.de
Liga Bank eG · IBAN DE87 7509 0300 0003 0025 51 · BIC GENODEF1M05
Vereinsregister 315 (Würzburg) · Steuer-Nr. 257/109/4041

Maiandacht des KDFDB Dettingen im Zeichen des Katholikentages

Seit Jahrzehnten ist es eine Tradition des KDFB Dettingen eine Maiandacht zu Ehren der Muttergottes zu feiern. In diesem Jahr hatte unsere Geistliche Beirätin Karin Schmitt die Andacht unter dem Leitwort des Katholikentages 2026 „Hab Mut, steh auf“ vorbereitet.

In der gut besuchten St. Hippolyt-Kirche in Dettingen trugen Karin Schmitt und Sabine von Wintzingerode abwechseln die Texte vor und Alfred Brand begleitete die Anwesenden beim Gesang zahlreicher Marienliedern auf der Orgel. Die Küsterin Ida Trageser hatte wie immer den Altarraum mit Wiesen- und Gartenblumen liebevoll geschmückt.

Paul Weismantel schreibt in seiner Novene zum Katholikentag, dass wir alle, egal ob jung oder alt, immer wieder Er-Mut-igung, Bestätigung und Bestärkung brauchen. Wir brauchen Ermutigung, weil es immer wieder so manches gibt, das uns entmutigt.

In der Besinnug „Hab Mut, steh auf – mit Maria unterwegs“ wird durch Beispiele aus dem Leben Marias allen klar was dieses „Aufstehen“ für uns bedeutet?

Aufstehen heißt: Vertrauen wagen.

Aufstehen heißt: sich auf den Weg machen. Nicht alles ist klar, nicht alles leicht. Aber Gott geht mit uns.

Aufstehen heißt: für andere da sein.

Aufstehen heißt: Hoffnung leben.

Vielleicht gibt es auch in unserem Leben Wege, zu denen Gott uns ruft: Ein Gespräch, das wir schon lange aufschieben. Ein Schritt, der Mut braucht. Ein Neubeginn, der uns herausfordert. Ein Dienst, der uns anvertraut ist. Eine Sorge, die wir Gott überlassen müssen.

In den Fürbitten baten die Anwesenden unter anderem für alle Christen, dass sie mutig ihren Glauben leben und in Kirche und Gesellschaft aufstehen für Gerechtigkeit und Frieden. Dass alle, die sich nach einem Neuanfang sehnen ihre Kraft finden, aufzustehen und Schritte zu wagen. Um Erneuerung der Kirche wurde gebetet und dass sie neue Wege findet. An die alle Kranken, Einsamen und Belasteten wurde gedacht und gebetet, dass sie Menschen finden die ihnen beistehen.

Den Abschluss der Marienandacht bildete ein Gebet, welches die Gemeindereferentin, Jugendseelsorgerin und Geistliche Leiterin der KjG Würzburg Laura Kunz zum Katholikentag geschrieben hat.

Danach wurde vor der St. Hippolyt Kirche im Gedenken an unsere frühere Vorsitzende Gudrun Herzog selbstgemachter Likör ausgeschenkt. Wobei die Frauen noch über die Anregungen diskutieren konnten und sich in einem naheliegenden Gasthaus zu einem gemütlichen Beisammensein trafen.

Uschi Stenger

 

Jahreshauptversammlung KDFB Dettingen

Ende April hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB) zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen und 41 Mitgliedsfrauen erschienen im Pfarrsaal.

Die Vorsitzende Uschi Stenger begrüßte die Anwesenden herzlich und dankte nochmals allen, die zum guten Gelingen des 70jährigen Jubiläums beigetragen hatten. Stolz konnte sie berichten, dass wir inzwischen 101 Mitglieder haben – wovon alleine im letzten Jahr 15 Neuzugänge eingetreten sind.

Unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt gedachte danach mit einem Gebet der verstorbenen Mitgliedsfrauen des letzten Jahres: Gudrun Herzog, Christel Bauer, Erna Herzog, Rita Laufenberg, Doris Herzog und Christa Bott. Eine Kerze für jede Verstorbene brannte nun während der Versammlung.

Wie vielseitig und abwechslungsreich die vergangenen 12 Monate waren, wurde im Tätigkeitsbericht deutlich, den unsere Schriftführerin Ute Merget vorlas. Zehn Bildungs- bzw. religiöse Veranstaltungen und acht gesellige Veranstaltungen wurden angeboten und waren jeweils gut besucht. Dazu kamen noch sechs Spielenachmittage sowie Einzelaktionen wie die Baumpflanzung und die Treffen zum Kerzenverzieren vor Weihnachten und Ostern. Sechs Vorstandssitzungen fanden statt. Zum Jubiläum war eine Chronik von Waltraud Ott und Uschi Stenger zusammenstellt worden, dafür wurde den beiden mit einen Gutschein gedankt.

Den Kassenbericht trug unsere Schatzmeisterin Charlotte Trageser vor, die wie stets sehr genau über Einnahmen, Spenden und Ausgaben berichten konnte. Die Kassenprüferinnen Martina Pistner und Ulrike Ehinger fanden nichts auszusetzen. Damit wurde der Gesamtvorstand entlastet.

Die anschließenden Neuwahlen wurden von der Wahlvorsitzenden Edeltraud Berner souverän durchgeführt. Das Vorstandsteam stellt sich neu auf: 1. Vorsitzende ist Ute Merget, 2. Vorsitzende ist Uschi Stenger. Neue Schatzmeisterin ist Sabine von Winzingerothe-Knorr, unterstützt von der Kassiererin Charlotte Trageser. Schriftführerinnen sind Angelika Rauch (für Protokolle), Waltraud Ott (für Presse) und Doris Lindner (für Plakate und Mitteilungsblatt).

Beisitzerinnen sind unser Gottesdienstbeauftragte Elke Hofmann (für Liturgie), Karin Würtenberger (für Events), Annette Walter (für Zeitschriften) und Ulrike Ehinger (für Fotos). Kassenprüferinnen sind Martina Pistner und Lorena Imhof. Als Delegierte im Zweigverein fungieren Uschi Stenger und Ute Merget, die geistliche Beirätin ist weiterhin Karin Schmitt. Per Handzeichen wurden die Kandidatinnen einstimmig unter Enthaltung der Betreffenden gewählt.

Die neue Vorsitzende Ute Merget hielt eine kurze Antrittsrede und hofft auf weiterhin gutes Miteinander im Vorstand und im Verein. Danach stellte sie die wichtigsten Punkte in unserem Jahresprogramm vor. Von Karin Schmitt wurde auf den Katholikentag in Würzburg vom 13. bis 17. Mai hingewiesen und von Elke Hofmann auf eine Maiandacht an der Grotte am 31.Mai.

Die Jahreshauptversammlung endete danach mit dem Friedensgebet des KDFB, das gemeinsam gebetet wurde.

Waltraud Ott

70 Jahre Katholischer Frauenbund Dettingen

Alle die den Gottesdienst mitgestaltet haben.

Einen besonderen Anlass zum Feiern hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB): Seit 70 Jahren besteht der Zweigverein. Zu diesem Anlass waren alle 101 Mitgliedsfrauen und Freunde des Vereins zu einem Sektempfang ins Pfarrheim in Dettingen eingeladen.

Begonnen wurde das Jubiläum mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche, zu dem das Vorstandsteam mit KDFB-Kerze und Fahnen in die Kirche einzog. Dort zelebrierte Pfarrer Sierpien für die Gläubigen eine würdige Messfeier. In seiner Predigt schlug Pfarrer Sierpien einen Bogen vom Gang der Jünger nach Emmaus zum Frauenbund und seinen Verdiensten für die Gemeinde und dort besonders für Frauen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. Musikalisch wurde die Feier von der Band „Spurensucher“ mit stimmungsvollen Liedern aus dem Troubadour begleitet.

Anschließend trafen sich die Gäste im festlich geschmückten Pfarrsaal, wo sie vom Vorstandsteam mit Sekt und Getränken begrüßt wurden. Die Vorsitzende Uschi Stenger machte in ihrer Rede einen Streifzug durch die Geschichte des KDFB mit besonderer Erwähnung der früheren Vorsitzenden und Anekdoten aus dem Vereinsleben, die für viel Gelächter sorgten. Grußworte sprach dann Elke Schrapp vom KDFB-Vorstand aus Würzburg, Oswald Hofmann vom Vereinsring Karlstein und Annette Frenz vom Weltladen Karlstein. Bürgermeister Peter Kreß gratulierte ebenfalls zum Jubiläum und überreichte Uschi Stenger danach die kommunale Verdienstmedaille in Bronze für ihr ehrenamtliches Engagement. Selbst Landrat Alexander Legler ließ es sich nicht nehmen zum Empfang zu kommen und hielt eine spontane Rede.

Geehrt wurden an diesem Tag von Uschi Stenger besonders langjährige Mitgliedsfrauen, die sich über Jahre hinweg sehr für den KDFB engagiert hatten. Als Gründungsmitglieder für 70 Jahre Zugehörigkeit erhielt Gerda Sittinger ein Ansteckkreuz. Waltrud Emge, die ebenso lange Mitglied ist aber nicht kommen konnte, erhielt ihr Kreuz separat. Auf 50 Jahre im Verein blickt Sieglinde Göhlert zurück und Wilma Pepperle ist seit 40 Jahren KDFB-Frau. Dafür erhielten sie jeweils eine goldene Anstecknadel. Zusätzlich wurden ihnen Präsentkörbe überreicht.

Elke Schrapp übernahm dann die Ehrung der Vorstandsfrauen, die alle in verschiedenen Bereichen mitgewirkt haben: 40 Jahre war Annette Walter im Vorstand tätig und Bärbel Oster war dort 20 Jahre aktiv. Dafür erhielten sie jeweils ein Ansteckkreuz in Emaille. Doris Lindner, Karin Schmidt, Uschi Stenger, Charlotte Trageser und Karin Würtenberger bekamen jeweils die Vorstandsnadel in Gold für 16 Jahre im Vorstandsteam. Blumengestecke rundeten die Ehrung ab.

Danach konnten sich die Gäste am Buffet bedienen, das von Karin Würtenberger und Helferinnen hergerichtet worden war. Viele KDFB-Frauen hatten Häppchen vorbereitet oder Kuchen gebacken, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Bei Finger-Food ließen sich angeregte Gespräche führen und so löste sich die Veranstaltung erst am frühen Nachmittag auf.

Waltraud Ott

Protokoll der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des KDFB Zweigvereins Dettingen

Protokoll      KDFB Zweigverein Dettingen
Anwesend – 41 Frauen – eine Anwesenheitsliste wurde erstellt.
Die Einladung an alle Mitglieder wurde fristgerecht versendet.
Jahreshauptversammlung am 27. April 2026 um 19:00 Uhr im
Pfarrheim St. Peter und Paul in Dettingen
Im abgetrennten großen Saalbereich wurden Tische und Stühle gestellt. Gläser und Wasserflaschen wurden für die Anwesenden zur Selbstbedienung auf die Tische gestellt.
Tagesordnungspunkte
1. Begrüßung
Unsere Vorsitzende Ursula Stenger eröffnete pünktlich die Sitzung und begrüßte die 40 anwesenden Frauen sehr herzlich und dankte diesen für all ihre Unterstützung. Ein großer Dank richtete sie an alle Mitglieder, die im letzten Tätigkeitsjahr sich tatkräftig in den Zweigverein Dettingen eingebracht hatten. Sie berichtete, dass im Laufe des letzten Jahres sechs Mitglieder verstorben sind. Aktuell hat der Zweigverein Dettingen einen starken Zuwachs erhalten. Insgesamt sind es 101 Mitglieder. Somit bekommen wir bei der Delegiertenversammlung zwei anstatt einer Stimme.
2. Totengedenken
Alle Anwesenden erhoben sich und verweilten im stillen Gedenken. Unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt gedachte in ihrer Ansprache an die Verstorbenen Gudrun Herzog, Christel Bauer, Erna Herzog, Rita Laufenberg, Doris Herzog, Christa Bott und zündete für jede eine Kerze an.
3. Tätigkeitsberichte
Rückblickend wurde der Jahrestätigkeitsbericht von April 2025 bis heute von Ute Merget vorgetragen. Die Zusammenfassung zeigte, dass ohne ein gemeinsames funktionierendes Team von Mitgliedern so viele wunderschöne kirchliche, künstlerische bzw. gesellschaftliche Veranstaltungen nicht stattfinden könnte.
Den Kassenbericht im laufenden Tätigkeitsjahr 2025/2026 stellte die Schatzmeisterin Charlotte Trageser vor. Sie berichtete von Einnahmen, Ausgaben und Spenden, die für viele Hilfsprojekte weitergeleitet wurden. Zum Schluss dankte sie allen für die großzügigen Einnahmen und ehrenamtlichen Dienste.
Doris Lindner gab einen Abriss über die Verzierung der Osterkerzen: An zwei Terminen – 20. Und 27.02.2026 – trafen sich 6 bzw. 10 Frauen und verzierten 28 bzw. 51 Kerzen. In Heimarbeit wurden darüber hinaus noch weitere 129 Kerzen verziert, zwei waren aus dem Vorjahr noch vorhanden. Die Kerzen wurden im Gottesdienst am 10.03.2026 in der Kirche gesegnet und konnten ab dem 15.03.2026 als Vorbestellung oder Selbstbedienung in der Kirche erworben werden.  Der Erlös für die auf Spendenbasis preisgegebenen Kerzen (EUR 6,00) betrug EUR 1.017,21 €, dazu kamen noch EURO 27,00 an reinen Spenden. Zwei Kerzen wurden an diesem Abend noch abgegeben und 46 Kerzen wurden im Keller für das nächst Jahr eingelagert.
4. Kassenprüfung
Die Kasse wurde von Ulrike Ehinger und Martina Pistner im März 2026 geprüft. Die Kassenprüferinnen Martina Pistner und Ulrike Ehinger lobte die präzise und fachgemäße Arbeit von Charlotte Trageser sehr. Sie beantragten die Entlastung der Vorstandschaft.
5. Die Vorstandschaft wurde von allen Mitgliedern einstimmig entlastet.
6. Neuwahlen
Edeltraud Berner fungierte als Wahlleiterin. Sie hat die Beschlussfähigkeit festgestellt.
Es wurden einstimmig per Handzeichen gewählt:
 1. Vorsitzende u Delegierte Ute Merget
 2. Vorsitzende u Delegierte Ursula Stenger
 Schatzmeisterin Sabine von Wintzingerode-Knorr
 Kassiererin Charlotte Trageser
 Geistliche BeirätinKarin Schmitt
 Team für Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit Doris Linder,
             Waltraud Ott
Angelika Rauch
Vier Beisitzerinnen Elke Hofmann – Gottesdienstbeauftragte
Karin Würtenberger
Annette Walter
Ulrike Ehinger
Kassenprüferinnen Martina Pistner und (Lorena Imhof – Abwesenheit – schriftliches Einverständnis)
Aus der Vorstandschaft ist ausgeschieden: Bärbel Oster
Edeltraud Berner dankte allen, die sich zur Verfügung gestellt haben und wünschte viel Erfolg und Ausdauer.
Nachdem die Vorstandschaft neu gewählt worden war, dankte die neue Vorsitzende Ute Merget Edeltraud Berner, die zum zweiten Mal die Wahl geleitet hatte, für die souveräne und unkomplizierte Durchführung.
Ute Merget bedankte sich als neue Vorsitzende für das ihr ausgesprochene Vertrauen und betonte, dass sie bei diesem Amt in große Fußstapfen aller Vorgängerinnen trete und möchte auch weiterhin Freundlichkeit, Einigkeit, Besinnung und gutes Miteinander pflegen.
Anschließend verabschiedete sie Bärbel Oster, die nicht mehr für den Vorstand kandidiert hatte, jedoch weiterhin die Soli-Brot-Aktion in der Fastenzeit organisiert und die KDFB-Zeitschriften austrägt, mit einer Dankeskarte, einem Gutschein und einem Blumenstock.
7. Vorstellung der zukünftigen wichtigsten Punkte aus dem Jahresprogramm 2026
– 08.05. Maiandacht mit anschließender Einkehr
– 13-17.05. Katholikentag in Würzburg: Karin Schmitt wird an 4 Tagen teilnehmen; -Bärbel Oster wird am „Tag der Frauen“ 15.05. mit dem Zug morgens hinfahren; um 16 Uhr ist Gottesdienst im Dom. Interessierte möchten sich bitte bei ihr melden. Sie wird auch bei der Pfarrsekretärin in Dettingen wegen Eintrittskarten nachfragen. Ute Merget wies auf einen Artikel im „MainEcho“ hin; ein Blatt mit dem Katholikengebet und dem -lied steht bei ihr zur Verfügung. Karin Schmitt wies darauf hin, dass das Thema des Katholikentages „Hab Mut – Steh Auf!“ sich auch in der Maiandacht wiederfinden wird.
– 11.06. Jahresausflug nach Speyer: Die Ausschreibung wurde zusammen mit der Zeitschrift „engagiert“ verteilt. Der Bus ist bereits ausgebucht. Angeboten werden zwei historische Führungen vor dem Mittagessen, zwischendurch gibt es Sitzgelegenheiten, falls solche benötigt werden.
– 26.06. Weg des Glaubens, dieses Mal in der Rückersbacher-Schlucht. Das Thema ist: „Die vier Elemente“.
– 12.07. „Rund um´s Pfarrheim – Für das Pfarrheim“. Der Erlös bleibt in der Kirchengemeinde und kommt dem Pfarrheim zugute.
– 14./15.08.2025 Kräutersträuße werden gebunden und im Gottesdienst gesegnet. Jeder kann nach dem Gottesdienst ein Kräuterstrauß nach einer Spende erwerben.
– 15./16./17.08. findet die Dettinger Kerb mit einem Festzug statt, an dem die KDFB-Frauen mit ihrem Schal und mit den kleinen Fähnchen teilnehmen. Sonntag und Montag besetzen die Mitglieder des Frauenbundes den Kuchen- und Kaffeestand.
– 25.09. Herbstfest im Pfarrheim
– 09.10. Andacht zur „Besinnung der Schöpfungszeit“ in St. Hippolyt, anschließend Einkehr im „Gasthaus Stehkragen“.
– Terminänderung 31.10. Frauenfrühstück mit anschließendem Vortrag „Selbstbewusst im Alltag“, Referentin ist Ruth Fischer.
– 18.11. Elisabethenfeier mit Totengedenken, anschließend gemütliches Beisammensein im Pfarrheim Dettingen.
– 07.12. Adventsfeier im Pfarrheim
8. Verschiedenes
Ursula Stenger informierte, dass die Kirchenverwaltung angefragt hätte wegen eines Geschenkes zum 70-jährigen Jubiläum des Frauenbundes und – wie gewünscht – einen Rollup-Aufsteller mit KDFB-Logo im Wert von ca. EUR 120,– spendiert.
Susanne Reubold dankte Ursula Stenger für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und überreichte ihr als ehemalige Vorsitzende und Ute Merget als neue Vorsitzende ein Präsent für eine kleine Auszeit.
Elke Hofmann lud alle Mitglieder ein zur Maiandacht an der Mariengrotte am 31.05. um 16 Uhr, die vor 75 Jahren eingeweiht wurde. Ob auch Herr Pfr. Kraft teilnimmt, wird im Mitteilungsblatt bekannt gegeben. Für evtl. benötigten Fahrdienst bittet Elke Hofmann sie zu kontaktieren (Tel 06199-7273).
9. Gemeinsames Gebet
Den Abschluss der Versammlung bildete das gemeinsam gesprochene Friedensgebet. Aufgrund der augenblicklichen unsicheren politischen Weltlage hatte Karin Schmitt es anstelle des sonst üblichen Bundesgebeten ausgewählt.
Der offizielle Teil der heutigen Jahreshauptversammlung wurde um 20:20 Uhr beendet.
Karlstein, 28.04.2026 Ursula Stenger Bärbel Oster Ute Merget
1. Vorsitzende stellv. Vorsitzende Schriftführerin
Ute Merget Ursula Stenger Angelika Rauch
1. Vorsitzende stellv. Vorsitzende Schriftführerin

Willkommen 100. Mitglied des KDFB Dettingen

Petra Schmidt – unser 100. Mitglied

Wir heißen unser 100. Mitglied – Petra Schmidt – im KDFB Dettingen herzlich willkommen!

Fotodemo zum Equal Pay Day am 27.02.2026

Der Katholische Frauenbund Dettingen möchte mit seiner Fotodemo zum Equal Pay Day (auf Deutsch: Gleicher Bezahltag) auf die ungleiche Bezahlung von Mann und Frau aufmerksam machen.

Originalton Equal Pay Day: „Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 16 Prozent weniger Gehalt als Männer, das hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2025 berechnet. Frauen erhielten im Jahr 2025 mit durchschnittlich 22,81 Euro einen um 4,24 Euro geringeren Bruttostundenverdienst als Männer (27,05 Euro).“

Wenn man den Wert von 16 Prozent in Tage umrechnet, arbeiten die Frauen also vom 1. Januar bis zum 27. Februar 2026 kostenlos, obwohl sie die gleiche Arbeit leisten .

Der Frauenbund tritt seit Jahren für Lohngerechtigkeit ein und fordert die Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, denn nach wie vor wird auch heute noch die Arbeit von Frauen und Männern unterschiedlich bewertet und bezahlt. Frauen sind in bestimmten Berufen, Branchen und auf höheren Karrierestufen eine Minderheit. Dies ist bedingt durch Erwerbspausen und Teilzeitarbeit. Zudem werden typische Frauenberufe schlechter bezahlt als typische Männerberufe. Deshalb fordert der KDFB existenzsichernde Löhne, die auch den Aufbau eigenständiger Rentenansprüche sichern. Dienstleistungs- und soziale Berufe müssen gesellschaftlich und wirtschaftlich aufgewertet werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Homepage https://www.equalpayday.de/informieren/.

 

Uschi Stenger